"Geringe Nachfrage lässt Ölpreis sinken".
Ich würde mich freuen, diese Entwicklung auch an den hiesigen Tankstellen feststellen zu können. Aber vermutlich hat das Eine eh nichts mit dem Anderen zu tun... (Ich stelle mir übrigens immer wieder die Frage, ob in einem solchen Satz "das Eine" und "das Andere" tatsächlich groß geschrieben werden. Ist zufällig ein Germanist anwesend?)
Freitag, 15. August 2008
Montag, 4. August 2008
Breaking News: Alle doof!
Jaja, schon gut. Mea culpa: Aus Mangel an Zeit, Lust, Motivation, Geld und Ehrerbietung gab es hier zuletzt nicht viel. Und da ich nicht weiß, wie reich an Zeit, Lust, Motivation, Geld und Geltungsdrang ich in Zukunft bin, mag ich nun auch gar nicht versprechen, dass das ab sofort anders läuft. Tut mir jedoch auch ein bisschen leid!
Dafür ist dieser Eintrag allerdings etwas länger. Es geht nämlich um Dummheiten. Genau genommen könnte man mit Erzählungen darüber ganze Staatsbibliotheken füllen, aber ich beschränke mich aus Mangel an [...] auf vier aktuell relevante Beispiele.
1) Die Ruhr-Universität Bochum. Es ist ja schon eine Art Hassliebe, die mich mit der alten grauen Dame und dem abblätternden Putz verbindet. Verarschen lass ich mich aber trotzdem nicht! Rückblende: Vor gut zwei Wochen gab die Uni bekannt, dass die Studienbeiträge (sprich: Gebühren) im kommenden Wintersemester gesenkt werden. Um ganze 20€! Kann man sich immerhin ein großes Eis für kaufen. So weit, so gut. Nur: Zur gleichen Zeit wurde der Sozialbeitrag, der u.a. das NRW-Ticket beinhaltet, um 20€ erhöht. Man möge mir Boshaftigkeit unterstellen, aber Überraschungen gehen anders.
2) Die olympischen Spiele. In den Nebenrollen: IOC-Chef Jacques Rogge, die Pressefreiheit und die Menschenrechte sowie ein lustiger Mensch aus dem schweizerischen Visp. Während Ersterer vermutlich nach wie vor zu 100 Prozent davon überzeugt ist, mit China den richtigen Gastgeber für Olympia gefunden zu haben, sehen die zweit- und drittgenannten das höchstwahrscheinlich ein wenig anders. Es ist aber doch irgendwie auf eine etwas krankhafte Art unterhaltsam, welch' Echo aufgrund der bekannten Thematik (Pressefreiheit und Menschenrechte müssen zuhause bleiben) durch die internationalen Medien hallt. Na gut, es soll ja auch noch Leute geben, die an den Weihnachtsmann glauben. Aber hat irgendjemand ernsthaft (!) damit gerechnet, dass ein paar Wochen Sport die soziale und politische Realität eines Landers ändern? Das hat vor 72 Jahren auch schon nicht funktioniert.
Wer übrigens rätselt, wer der mysteriöse Tanzkobold aus Visp ist, der google bitte nach folgenden Begriffen: Schalke 04, Rafina, Werder Bremen, Diego, Olympia, Freigabe, CAS, Gewohnheitsrecht, Stumpfsinn.
3) Wo wir aber gerade so unglaublich politisch sind: Die SPD. Man mag ja von Wolfang Clement halten, was man will. Und vielleicht waren seine Aussagen durchaus mal etwas mehr als nur grenzwertig. Doch zeigt die aktuelle Vorgehensweise seiner Partei, für die Clement u.a. als Ministerpräsident des Landes NRW diente, in was für einer unglaublichen und unwürdigen Verfassung die SPD sich befindet. Statt konstruktiv mit Kritik umzugehen, egal ob sie nun vollends berechtigt ist oder nicht, wird ein weiteres Stück aus dem Genre "Schmierentheater" aufgeführt, das Außenstehende nur noch mit dem Kopf schütteln läßt. Scheint, als habe die SPD nach dem "sozial" nun auch noch das "demokratische" verloren. Bleibt lediglich noch die "Partei". Für was das stehen soll, weiß man aber offensichtlich selber nicht mehr so ganz.
4) So, leichte Kost. Chris Cornell. Kurzbiographie: Sänger von Soundgarden, Sänger von Temple of the Dog, Solokünstler mit einem fantastischen Debüt-Album ("Euphoria Morning"), gute Spätphase mit Audioslave, Belanglosigkeit mit dem zweiten Solo-Album. Dass es aber noch tiefer geht, beweist der gute Herr Cornell dieser Tage: Ein Album mit Timbaland. Klingt dann so. Kein weiterer Kommentar notwendig.
Dafür ist dieser Eintrag allerdings etwas länger. Es geht nämlich um Dummheiten. Genau genommen könnte man mit Erzählungen darüber ganze Staatsbibliotheken füllen, aber ich beschränke mich aus Mangel an [...] auf vier aktuell relevante Beispiele.
1) Die Ruhr-Universität Bochum. Es ist ja schon eine Art Hassliebe, die mich mit der alten grauen Dame und dem abblätternden Putz verbindet. Verarschen lass ich mich aber trotzdem nicht! Rückblende: Vor gut zwei Wochen gab die Uni bekannt, dass die Studienbeiträge (sprich: Gebühren) im kommenden Wintersemester gesenkt werden. Um ganze 20€! Kann man sich immerhin ein großes Eis für kaufen. So weit, so gut. Nur: Zur gleichen Zeit wurde der Sozialbeitrag, der u.a. das NRW-Ticket beinhaltet, um 20€ erhöht. Man möge mir Boshaftigkeit unterstellen, aber Überraschungen gehen anders.
2) Die olympischen Spiele. In den Nebenrollen: IOC-Chef Jacques Rogge, die Pressefreiheit und die Menschenrechte sowie ein lustiger Mensch aus dem schweizerischen Visp. Während Ersterer vermutlich nach wie vor zu 100 Prozent davon überzeugt ist, mit China den richtigen Gastgeber für Olympia gefunden zu haben, sehen die zweit- und drittgenannten das höchstwahrscheinlich ein wenig anders. Es ist aber doch irgendwie auf eine etwas krankhafte Art unterhaltsam, welch' Echo aufgrund der bekannten Thematik (Pressefreiheit und Menschenrechte müssen zuhause bleiben) durch die internationalen Medien hallt. Na gut, es soll ja auch noch Leute geben, die an den Weihnachtsmann glauben. Aber hat irgendjemand ernsthaft (!) damit gerechnet, dass ein paar Wochen Sport die soziale und politische Realität eines Landers ändern? Das hat vor 72 Jahren auch schon nicht funktioniert.
Wer übrigens rätselt, wer der mysteriöse Tanzkobold aus Visp ist, der google bitte nach folgenden Begriffen: Schalke 04, Rafina, Werder Bremen, Diego, Olympia, Freigabe, CAS, Gewohnheitsrecht, Stumpfsinn.
3) Wo wir aber gerade so unglaublich politisch sind: Die SPD. Man mag ja von Wolfang Clement halten, was man will. Und vielleicht waren seine Aussagen durchaus mal etwas mehr als nur grenzwertig. Doch zeigt die aktuelle Vorgehensweise seiner Partei, für die Clement u.a. als Ministerpräsident des Landes NRW diente, in was für einer unglaublichen und unwürdigen Verfassung die SPD sich befindet. Statt konstruktiv mit Kritik umzugehen, egal ob sie nun vollends berechtigt ist oder nicht, wird ein weiteres Stück aus dem Genre "Schmierentheater" aufgeführt, das Außenstehende nur noch mit dem Kopf schütteln läßt. Scheint, als habe die SPD nach dem "sozial" nun auch noch das "demokratische" verloren. Bleibt lediglich noch die "Partei". Für was das stehen soll, weiß man aber offensichtlich selber nicht mehr so ganz.
4) So, leichte Kost. Chris Cornell. Kurzbiographie: Sänger von Soundgarden, Sänger von Temple of the Dog, Solokünstler mit einem fantastischen Debüt-Album ("Euphoria Morning"), gute Spätphase mit Audioslave, Belanglosigkeit mit dem zweiten Solo-Album. Dass es aber noch tiefer geht, beweist der gute Herr Cornell dieser Tage: Ein Album mit Timbaland. Klingt dann so. Kein weiterer Kommentar notwendig.
Freitag, 11. Juli 2008
"save 90% on watches!!"
Ach, genau. Noch ein Nachtrag, bevor ich es vergesse: Als ich gerade die VISIONS besuchte, sprangen mir gleich die blöden Gesichter der MIA.-Leute entgegen. Ich hab ja prinzipiell gar nichts gegen diese Menschen, würden sie nur bitte keine Musik mehr machen. Tun sie aber. Und in dem neuen Video sieht die Sängerin aus, als wäre sie gerade einem Pornofilm von vor zig Jahren entsprungen. Rrrr. Latex. Schade, dass man von tanzenden Herzen keinen Infarkt bekommen kann...
Mittel gegen Impotenz
Heute ist großer Tag des lustigen Beitrags-Titel-Ausprobierens. Außerdem ist die obige Überschrift ein nett gemeinter Gruß an die Spam-Bots, die mich mit solch hilfreichen E-Mails bombadieren. Aber über Spam haben ja schon genug andere Menschen geschrieben!
Die wunderbaren Weakerthans haben vor - ach Gott, es sind schon fünf Jahre! - fünf Jahren das Lied "One Great City!" auf ihrem Album "Reconstruction Site" veröffentlicht. In diesem erzählt Sänger John K. Samson von dem Hass auf seine Heimatstadt Winnipeg. Nun es ist so, dass ich dankenswerter Weise sehr weit davon entfernt bin, Kölner bzw. Bonner zu sein, aber wenn ich mit ausreichend Talent gesegnet wäre, würde ich es dem John gleich tun und meine Verachtung über diese beiden Städte in vier Akkorde packen.
Aber laßt mich mal eben erklären: Vor jetzt schon wieder sechs Tagen war die RhEINKULTUR in den Rheinauen zu Bonn. Zum 26. Mal, wie der unfähige Ansager auf die Bühne nicht müde wurde zu betonen. Warum die Zahl 26 so besonders ist, hat sich mir übrigens noch nicht erschlossen. Naja, Kurzzusammenfassung: Lange Hinfahrt, Tomte geguckt und für erschreckend mittelmäßig befunden, Ben Folds angeguckt und als erschreckend belanglos empfunden (spart euch die Steine!), nach Hause gefahren und nach fünf-einhalb Stunden tatsächlich mal angekommen. Die Dauer dieser Rückfahrt läßt schon darauf schließen, dass bei den diversen Verkehrsbetrieben in Köln/Bonn ganz besonders clevere Menschen am Werk waren, die sicherlich hochqualifiziert für ihren Job sind. Das Problem ist nur: sie verheimlichen es ganz offensichtlich. Ich bezeichne Bonn ja übrigens auch gerne als Kloake von Köln (was genau genommen dann ja eigentlich die Kloake einer Kloake wäre, was wiederum zu lustigen Wortschöpfungen führen könnte) und allein der Bahnhof gibt mir in allen Belangen recht. E. Kel. Haft.
Dicke Respektpunkte gibt's deshalb lediglich für den Typen (war das T-Shirt rot oder doch grün?), der während Ben Folds nichts Bessers zu tun hatte, als seiner Perle die Titten zu richten. Muss ja auch mal sein! Entschuldigung übrigens für die vulgäre Ausdrucksweise, aber manchmal tut die Wahrheit eben weh. Und davon ab waren die Schmerzen noch viel größer, wenn man's mit eigenen Augen gesehen hat. So.
P.S.: Gerade kam noch was rein: "Nationalstolz macht immer einen guten Eindruck". Ich gehe nun also davon aus, dass ich von den Spam-Bots für einen impotenten Faschisten gehalten werde. Aber genug. Über Spam haben ja schon...
Die wunderbaren Weakerthans haben vor - ach Gott, es sind schon fünf Jahre! - fünf Jahren das Lied "One Great City!" auf ihrem Album "Reconstruction Site" veröffentlicht. In diesem erzählt Sänger John K. Samson von dem Hass auf seine Heimatstadt Winnipeg. Nun es ist so, dass ich dankenswerter Weise sehr weit davon entfernt bin, Kölner bzw. Bonner zu sein, aber wenn ich mit ausreichend Talent gesegnet wäre, würde ich es dem John gleich tun und meine Verachtung über diese beiden Städte in vier Akkorde packen.
Aber laßt mich mal eben erklären: Vor jetzt schon wieder sechs Tagen war die RhEINKULTUR in den Rheinauen zu Bonn. Zum 26. Mal, wie der unfähige Ansager auf die Bühne nicht müde wurde zu betonen. Warum die Zahl 26 so besonders ist, hat sich mir übrigens noch nicht erschlossen. Naja, Kurzzusammenfassung: Lange Hinfahrt, Tomte geguckt und für erschreckend mittelmäßig befunden, Ben Folds angeguckt und als erschreckend belanglos empfunden (spart euch die Steine!), nach Hause gefahren und nach fünf-einhalb Stunden tatsächlich mal angekommen. Die Dauer dieser Rückfahrt läßt schon darauf schließen, dass bei den diversen Verkehrsbetrieben in Köln/Bonn ganz besonders clevere Menschen am Werk waren, die sicherlich hochqualifiziert für ihren Job sind. Das Problem ist nur: sie verheimlichen es ganz offensichtlich. Ich bezeichne Bonn ja übrigens auch gerne als Kloake von Köln (was genau genommen dann ja eigentlich die Kloake einer Kloake wäre, was wiederum zu lustigen Wortschöpfungen führen könnte) und allein der Bahnhof gibt mir in allen Belangen recht. E. Kel. Haft.
Dicke Respektpunkte gibt's deshalb lediglich für den Typen (war das T-Shirt rot oder doch grün?), der während Ben Folds nichts Bessers zu tun hatte, als seiner Perle die Titten zu richten. Muss ja auch mal sein! Entschuldigung übrigens für die vulgäre Ausdrucksweise, aber manchmal tut die Wahrheit eben weh. Und davon ab waren die Schmerzen noch viel größer, wenn man's mit eigenen Augen gesehen hat. So.
P.S.: Gerade kam noch was rein: "Nationalstolz macht immer einen guten Eindruck". Ich gehe nun also davon aus, dass ich von den Spam-Bots für einen impotenten Faschisten gehalten werde. Aber genug. Über Spam haben ja schon...
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Mittwoch, 18. Juni 2008
Ich esse gerade Kekse in Fußball-Form
Zugegeben, die Überschrift ist irreführend. Denn eigentlich sieht nur der eigentliche Keks (also, die beiden Keks-Hälften!) aus wie ein Fußball. Ansonsten sind sie ja eher flach, die Kekse. In der Mitte ist übrigens Schokolade. Wer herausfindet, von was für Keksen ich spreche, der bekommt demnächst einen von mir. Ehrenwort.
Wer sich übrigens wundert, warum es hier, im Hause der absoluten und unumstößlichen Weisheit, noch keinen Eintrag zur EM gibt, dem kann ich auch nicht so wirklich weiterhelfen. Es ginge natürlich viel zu weit, würde ich behaupten, dass es mich nicht interessiert. Aber wir haben halt nicht mehr 2006, ne? Außerdem fängt Bundesliga ja auch bald schon wieder an... Und bevor ich mich dann hier beklage, wie blöde Public Viewing ist, weil ständig einer von hinten "Ich seh nix!" schreit, spar' ich mir das lieber ganz. Jogi Löw sollte übrigens einen Vollbart tragen.
Ansonsten ist das hier gerade alles so herrlich unspektakulär. Gut, es ist jetzt nicht so, als würde ich mich tierisch langweilen (im Gegenteil!), aber es gab dann doch schon mal mehr Spannung im Leben. (Och ja, das ist durchaus als Hilferuf zu verstehen.)
Übrigens, Musik-Empfehlung des Tages: Klimt 1918 mit ihrem Album "In Case We'll Never Meet Again (Soundtrack for the Cassette Generation)". Erscheint Freitag, die Songs auf MySpace klingen toll, der Albumtitel sowie Cover sind famos und als absolutes Highlight gibt's das offensichtlich sogar als Limited Deluxe Supergeil Edition mit Kassette. Ich raub' also jetzt zuerst 'ne Bank aus und geh' dann das Album kaufen. Wer kommt mit?
Wer sich übrigens wundert, warum es hier, im Hause der absoluten und unumstößlichen Weisheit, noch keinen Eintrag zur EM gibt, dem kann ich auch nicht so wirklich weiterhelfen. Es ginge natürlich viel zu weit, würde ich behaupten, dass es mich nicht interessiert. Aber wir haben halt nicht mehr 2006, ne? Außerdem fängt Bundesliga ja auch bald schon wieder an... Und bevor ich mich dann hier beklage, wie blöde Public Viewing ist, weil ständig einer von hinten "Ich seh nix!" schreit, spar' ich mir das lieber ganz. Jogi Löw sollte übrigens einen Vollbart tragen.
Ansonsten ist das hier gerade alles so herrlich unspektakulär. Gut, es ist jetzt nicht so, als würde ich mich tierisch langweilen (im Gegenteil!), aber es gab dann doch schon mal mehr Spannung im Leben. (Och ja, das ist durchaus als Hilferuf zu verstehen.)
Übrigens, Musik-Empfehlung des Tages: Klimt 1918 mit ihrem Album "In Case We'll Never Meet Again (Soundtrack for the Cassette Generation)". Erscheint Freitag, die Songs auf MySpace klingen toll, der Albumtitel sowie Cover sind famos und als absolutes Highlight gibt's das offensichtlich sogar als Limited Deluxe Supergeil Edition mit Kassette. Ich raub' also jetzt zuerst 'ne Bank aus und geh' dann das Album kaufen. Wer kommt mit?
Mittwoch, 28. Mai 2008
Du weißt ja wo der Bahnhof ist
Am Samstag war es endlich mal wieder soweit: Ich habe ein großartiges (!) Konzert erlebt. Relativ spontan wurde die Reise nach Münster ins Gleis 22 (übrigens ein toller Laden!) angetreten, um dort The New Amsterdams zu sehen. Wer nicht weiß, wer oder was das ist, geht einfach mal zu MySpace, bitte. Ansonsten reicht vielleicht die Information, dass Sänger Matt Pryor bis vor wenigen Jahren die kratzige Stimme der Get Up Kids war. Und die waren unbestritten eine der besten Bands aus dem Bereich "emotionale Musik".
Wie dem auch sei. Nicht nur, dass die New Amsterdams schon 75 Minuten wunderbare Unterhaltung boten - nein! Nach der Zugabe betrat Matt noch einmal alleine die Bühne und kündigte sogleich Großes an: "So you want some really old shit, huh?" Das hätte ja nun alles heißen können... im Endeffekt bedeutete es jedoch: "Out Of Reach" und "I'll Catch You". Zwei der wundervollsten, besten, tollsten, zu Tränen rührendsten Songs der Get Up Kids-Geschichte. Aber seht lieber selbst. Und preist Youtube, dieses Werkzeug des Bösen. Man läßt nie los, was man liebt...
Wie dem auch sei. Nicht nur, dass die New Amsterdams schon 75 Minuten wunderbare Unterhaltung boten - nein! Nach der Zugabe betrat Matt noch einmal alleine die Bühne und kündigte sogleich Großes an: "So you want some really old shit, huh?" Das hätte ja nun alles heißen können... im Endeffekt bedeutete es jedoch: "Out Of Reach" und "I'll Catch You". Zwei der wundervollsten, besten, tollsten, zu Tränen rührendsten Songs der Get Up Kids-Geschichte. Aber seht lieber selbst. Und preist Youtube, dieses Werkzeug des Bösen. Man läßt nie los, was man liebt...
Sonntag, 4. Mai 2008
Lebensziele zu verschenken
Der Volksmund sagt: Das Wetter ist viel zu gut, um drinnen zu sitzen.
Ich sage: Ich kann immer noch selbst entscheiden, wann ich Lust darauf habe, draußen zu sein. Und vielleicht finde ich Regen-Wetter ab und zu ja auch viel schöner als Sonnen-Wetter.*
Das nur als provokante Einstiegs-Ansage.
Hab ich eigentlich schon erwähnt, dass ich alt werde? Also alt jetzt nicht so im Sinne von graue Haare, krummer Rücken und Nierentee, sondern so... gefühlt alt. Kaum ist man mal zwei Abende in Folge unterwegs gewesen fühlt man sich gleich völlig geplättet. Ausgebrannt. Und ja, ihr wisst's: Mit dem Sommer kommt auch der frühe Sonnenaufgang, der wiederum dafür sorgt, dass man stets im Hellen nach Hause torkelt. Während dann die Vögel zwitschern und so langsam die ersten fleißigen Menschen aus ihrem Bett in ihre Verpflichtungen stolpern, stolpert man selbst nur ins Bett. Fünf Stunden später schließlich ist es aber auch vorbei mit der Herrlichkeit und die eigenen Versuche etwas Sinnvolles zu tun, scheitern an einer Mischung aus Nachdurst, Postdormitium und nach kaltem Rauch stinkenden Klamotten. Ein weiterer Strich auf der Liste der verlorenen Tage. Man fragt sich, wofür das eigentlich alles noch gut ist und was es bringen soll.
Der vorhergehende Absatz ist so wunderbar poetisch und gefällt mir deshalb so außerordentlich gut, dass ich diesen Eintrag nun einfach beende. Man sollte ja immer aufhören wenn's am Schönsten ist.
* Tue ich tatsächlich. Dann und wann, wenn es wochenlang mal wieder unerträglich heiß ist und anscheinend überall, wo man so geht und/oder steht, eine Sauna vorzufinden ist.
Ich sage: Ich kann immer noch selbst entscheiden, wann ich Lust darauf habe, draußen zu sein. Und vielleicht finde ich Regen-Wetter ab und zu ja auch viel schöner als Sonnen-Wetter.*
Das nur als provokante Einstiegs-Ansage.
Hab ich eigentlich schon erwähnt, dass ich alt werde? Also alt jetzt nicht so im Sinne von graue Haare, krummer Rücken und Nierentee, sondern so... gefühlt alt. Kaum ist man mal zwei Abende in Folge unterwegs gewesen fühlt man sich gleich völlig geplättet. Ausgebrannt. Und ja, ihr wisst's: Mit dem Sommer kommt auch der frühe Sonnenaufgang, der wiederum dafür sorgt, dass man stets im Hellen nach Hause torkelt. Während dann die Vögel zwitschern und so langsam die ersten fleißigen Menschen aus ihrem Bett in ihre Verpflichtungen stolpern, stolpert man selbst nur ins Bett. Fünf Stunden später schließlich ist es aber auch vorbei mit der Herrlichkeit und die eigenen Versuche etwas Sinnvolles zu tun, scheitern an einer Mischung aus Nachdurst, Postdormitium und nach kaltem Rauch stinkenden Klamotten. Ein weiterer Strich auf der Liste der verlorenen Tage. Man fragt sich, wofür das eigentlich alles noch gut ist und was es bringen soll.
Der vorhergehende Absatz ist so wunderbar poetisch und gefällt mir deshalb so außerordentlich gut, dass ich diesen Eintrag nun einfach beende. Man sollte ja immer aufhören wenn's am Schönsten ist.
* Tue ich tatsächlich. Dann und wann, wenn es wochenlang mal wieder unerträglich heiß ist und anscheinend überall, wo man so geht und/oder steht, eine Sauna vorzufinden ist.
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