Es ist nicht einfach zu sagen "home is where the heart is", wenn man nicht so genau weiß, wo genau das Herz eigentlich ist. Oder auch welches Herz überhaupt gemeint ist. Das monton schlagende in der Brust? Das eingebildete im Kopf?
Und während man nun also versucht dies auseinander zu klamüsern, drängt sich aber gleichzeitig die Frage in den Vordergrund, ob "Zuhause" ein Ort oder nur eine Wunschvorstellung des einen perfekten Moments im Leben eines jeden Menschen ist.
Was positiv ist: Eine Antwort auf diese Fragen bekommt man nicht, aber man braucht sie auch gar nicht. Denn egal wie sehr man darüber nachdenkt, es wird ohnehin irgendwann der Tag kommen, an dem das Herz weiß, wo es zuhause ist. Ganz von alleine. Ohne, dass es man es erwartet.
I'm tired of the old shit, let the new shit begin.
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Donnerstag, 2. April 2009
Freitag, 15. August 2008
Ah ja...
"Geringe Nachfrage lässt Ölpreis sinken".
Ich würde mich freuen, diese Entwicklung auch an den hiesigen Tankstellen feststellen zu können. Aber vermutlich hat das Eine eh nichts mit dem Anderen zu tun... (Ich stelle mir übrigens immer wieder die Frage, ob in einem solchen Satz "das Eine" und "das Andere" tatsächlich groß geschrieben werden. Ist zufällig ein Germanist anwesend?)
Ich würde mich freuen, diese Entwicklung auch an den hiesigen Tankstellen feststellen zu können. Aber vermutlich hat das Eine eh nichts mit dem Anderen zu tun... (Ich stelle mir übrigens immer wieder die Frage, ob in einem solchen Satz "das Eine" und "das Andere" tatsächlich groß geschrieben werden. Ist zufällig ein Germanist anwesend?)
Mittwoch, 18. Juni 2008
Ich esse gerade Kekse in Fußball-Form
Zugegeben, die Überschrift ist irreführend. Denn eigentlich sieht nur der eigentliche Keks (also, die beiden Keks-Hälften!) aus wie ein Fußball. Ansonsten sind sie ja eher flach, die Kekse. In der Mitte ist übrigens Schokolade. Wer herausfindet, von was für Keksen ich spreche, der bekommt demnächst einen von mir. Ehrenwort.
Wer sich übrigens wundert, warum es hier, im Hause der absoluten und unumstößlichen Weisheit, noch keinen Eintrag zur EM gibt, dem kann ich auch nicht so wirklich weiterhelfen. Es ginge natürlich viel zu weit, würde ich behaupten, dass es mich nicht interessiert. Aber wir haben halt nicht mehr 2006, ne? Außerdem fängt Bundesliga ja auch bald schon wieder an... Und bevor ich mich dann hier beklage, wie blöde Public Viewing ist, weil ständig einer von hinten "Ich seh nix!" schreit, spar' ich mir das lieber ganz. Jogi Löw sollte übrigens einen Vollbart tragen.
Ansonsten ist das hier gerade alles so herrlich unspektakulär. Gut, es ist jetzt nicht so, als würde ich mich tierisch langweilen (im Gegenteil!), aber es gab dann doch schon mal mehr Spannung im Leben. (Och ja, das ist durchaus als Hilferuf zu verstehen.)
Übrigens, Musik-Empfehlung des Tages: Klimt 1918 mit ihrem Album "In Case We'll Never Meet Again (Soundtrack for the Cassette Generation)". Erscheint Freitag, die Songs auf MySpace klingen toll, der Albumtitel sowie Cover sind famos und als absolutes Highlight gibt's das offensichtlich sogar als Limited Deluxe Supergeil Edition mit Kassette. Ich raub' also jetzt zuerst 'ne Bank aus und geh' dann das Album kaufen. Wer kommt mit?
Wer sich übrigens wundert, warum es hier, im Hause der absoluten und unumstößlichen Weisheit, noch keinen Eintrag zur EM gibt, dem kann ich auch nicht so wirklich weiterhelfen. Es ginge natürlich viel zu weit, würde ich behaupten, dass es mich nicht interessiert. Aber wir haben halt nicht mehr 2006, ne? Außerdem fängt Bundesliga ja auch bald schon wieder an... Und bevor ich mich dann hier beklage, wie blöde Public Viewing ist, weil ständig einer von hinten "Ich seh nix!" schreit, spar' ich mir das lieber ganz. Jogi Löw sollte übrigens einen Vollbart tragen.
Ansonsten ist das hier gerade alles so herrlich unspektakulär. Gut, es ist jetzt nicht so, als würde ich mich tierisch langweilen (im Gegenteil!), aber es gab dann doch schon mal mehr Spannung im Leben. (Och ja, das ist durchaus als Hilferuf zu verstehen.)
Übrigens, Musik-Empfehlung des Tages: Klimt 1918 mit ihrem Album "In Case We'll Never Meet Again (Soundtrack for the Cassette Generation)". Erscheint Freitag, die Songs auf MySpace klingen toll, der Albumtitel sowie Cover sind famos und als absolutes Highlight gibt's das offensichtlich sogar als Limited Deluxe Supergeil Edition mit Kassette. Ich raub' also jetzt zuerst 'ne Bank aus und geh' dann das Album kaufen. Wer kommt mit?
Freitag, 21. März 2008
Hast Du gestern Heldentaten vollbracht?
Ich sitze hier und höre Niels Frevert. Das Album trägt den Namen "Du kannst mich an der Ecke rauslassen". Es ist voller Poesie und Schönheit. Anhören bitte. Google zu bedienen dürfte ja noch möglich sein, nicht?
Ich stelle fest, dass ich seit gefühlten Ewigkeiten nicht mehr tanzen war. Oder vom Rotwein betrunken nach Hause getorkelt bin. Ok, ich bin zwar mal getorkelt, aber das lag dann am Bier. Und am Fußball. Himmel, wie klischeehaft! Bin ich das? Warum also nicht mal wieder tanzend Rotwein trinken?
Ich hab vorhin die aktuelle Neon gelesen. Dabei fiel mir dann auf, dass das ja ein Werk des Sterns ist. Also von dem Magazin, diesem gar fürchterlichen. Aber ich bin an sich zu alt um jetzt noch dagegen zu sein. Außerdem war ich ja nie Punk oder sowas. Stand nie an einem Atomkraftwerk und habe demonstriert. Oder "Fuck the system" an eine Häuserwand gesprüht. Und im Endeffekt ist das ja eh egal, ob da jetzt Stern, Spiegel oder taz draufsteht. Hat mir vor kurzem zumindest jemand erzählt, der als Jugendlicher in Münster auf der Straße gelebt hat. Wobei, ich glaub die taz war es, die er als Einziges noch liest. Egal. Ich nicht.
Jedenfalls ist die Neon-Titelstory, "Aus der Liebe lernen", mal wieder sehr interessant. Und dieses "interessant" ist positiv gemeint. Gut, im Prinzip ist es ja ohnehin so, dass man immer schon vorher weiß, was in diesen ganzen Artikeln der Neon steht sobald man die Überschrift gelesen hat. Aber man freut sich dann doch immer wieder wenn das, was man vorher vermutet hat, tatsächlich eintritt.
Der Absatz vor diesem hier war der erste in diesem Post (gräßliches Wort, übrigens), der nicht mit "Ich" angefangen hat. Also kann ich da auch jetzt weiter drauf verzichten. Ich habe nämlich aufgehört traurige Songs zu schreiben und nun schreibe ich stattdessen traurige Songs, die was Positives an sich haben. Das ist gesund und tut gut.
Fuckscheiße, Kids. Hört euch das Frevert-Album an. "Niendorfer Gehege" ist eines der schönsten Lieder, das ich seit verdammt langer Zeit gehört habe. Hätte ich nicht beschlossen, erstmal nicht mehr (zu Musik) zu weinen, würde ich das jetzt glatt tun.
Ich freu mich auf das, was kommt. Die Zukunft ist am Ende wenn Du weiter vor ihr fliehst. Worum es eigentlich geht.
Ich stelle fest, dass ich seit gefühlten Ewigkeiten nicht mehr tanzen war. Oder vom Rotwein betrunken nach Hause getorkelt bin. Ok, ich bin zwar mal getorkelt, aber das lag dann am Bier. Und am Fußball. Himmel, wie klischeehaft! Bin ich das? Warum also nicht mal wieder tanzend Rotwein trinken?
Ich hab vorhin die aktuelle Neon gelesen. Dabei fiel mir dann auf, dass das ja ein Werk des Sterns ist. Also von dem Magazin, diesem gar fürchterlichen. Aber ich bin an sich zu alt um jetzt noch dagegen zu sein. Außerdem war ich ja nie Punk oder sowas. Stand nie an einem Atomkraftwerk und habe demonstriert. Oder "Fuck the system" an eine Häuserwand gesprüht. Und im Endeffekt ist das ja eh egal, ob da jetzt Stern, Spiegel oder taz draufsteht. Hat mir vor kurzem zumindest jemand erzählt, der als Jugendlicher in Münster auf der Straße gelebt hat. Wobei, ich glaub die taz war es, die er als Einziges noch liest. Egal. Ich nicht.
Jedenfalls ist die Neon-Titelstory, "Aus der Liebe lernen", mal wieder sehr interessant. Und dieses "interessant" ist positiv gemeint. Gut, im Prinzip ist es ja ohnehin so, dass man immer schon vorher weiß, was in diesen ganzen Artikeln der Neon steht sobald man die Überschrift gelesen hat. Aber man freut sich dann doch immer wieder wenn das, was man vorher vermutet hat, tatsächlich eintritt.
Der Absatz vor diesem hier war der erste in diesem Post (gräßliches Wort, übrigens), der nicht mit "Ich" angefangen hat. Also kann ich da auch jetzt weiter drauf verzichten. Ich habe nämlich aufgehört traurige Songs zu schreiben und nun schreibe ich stattdessen traurige Songs, die was Positives an sich haben. Das ist gesund und tut gut.
Fuckscheiße, Kids. Hört euch das Frevert-Album an. "Niendorfer Gehege" ist eines der schönsten Lieder, das ich seit verdammt langer Zeit gehört habe. Hätte ich nicht beschlossen, erstmal nicht mehr (zu Musik) zu weinen, würde ich das jetzt glatt tun.
Ich freu mich auf das, was kommt. Die Zukunft ist am Ende wenn Du weiter vor ihr fliehst. Worum es eigentlich geht.
Donnerstag, 21. Februar 2008
Kapitulation
Spitzenmäßig. Gerade erstmal ganz schick Karten für Tocotronic im Schauspielhaus Bochum gekauft. Weltuntergang mit Stil, denke ich.
A propos Stil: Nathan Gray (The Casting Out / ex-boysetsfire) hat den auch. Letzten Samstag zuerst stilvoll Bier in einem abgefuckten Backstage-Raum getrunken und anschließend als Über-Styler mit Anzug, Weste und Krawatte auf die Bühne gekommen. Fuck hope, signed me. Mittelfinger nach oben zur Bestimmung der Windrichtung und ab dafür.
Hatte ich überhaupt schon damit rumgeprotzt, vor wenigen Wochen auch die größte Band aller Zeiten getroffen zu haben? Nicht? Tja, ist ja auch egal jetzt. Wäre stillos, das noch nachzureichen. Can you still feel the butterflies?
A propos Stil: Nathan Gray (The Casting Out / ex-boysetsfire) hat den auch. Letzten Samstag zuerst stilvoll Bier in einem abgefuckten Backstage-Raum getrunken und anschließend als Über-Styler mit Anzug, Weste und Krawatte auf die Bühne gekommen. Fuck hope, signed me. Mittelfinger nach oben zur Bestimmung der Windrichtung und ab dafür.
Hatte ich überhaupt schon damit rumgeprotzt, vor wenigen Wochen auch die größte Band aller Zeiten getroffen zu haben? Nicht? Tja, ist ja auch egal jetzt. Wäre stillos, das noch nachzureichen. Can you still feel the butterflies?
Freitag, 11. Mai 2007
Looking back on tomorrow
Besuch aus der Schweiz. Und aus dem Tal. Dann das wohl wichtigste Derby aller Zeiten. Anschließend Tränen vergießen beim Abschied von boysetsfire. Der Tag der großen Emotionen. Wildfreme Menschen liegen sich in den Armen, schlagen sich gegenseitig zu Boden. Der Himmel öffnet sich, und es regnet, während die Sonne ihr Licht auf die Erde wirft. Schließlich, in dunklen, Alkohol-behangenen Räumen die Abgründe der menschlichen Vergnügungssucht, der totale Exzess als krönender Abschluß. Und wer bei zehn noch steht hat Recht.
(Warum das hier klingt wie eine schlechte Kopie irgendeiner apokalyptischen Bibelstelle? Niemand weiß es so genau...)
(Warum das hier klingt wie eine schlechte Kopie irgendeiner apokalyptischen Bibelstelle? Niemand weiß es so genau...)
Mittwoch, 25. April 2007
Mit den schönsten Songs der Welt
Spitzenmäßigen Tag gehabt:
Erst total verschlafen viel zu früh aufgestanden, dann ein elend langweiliges Seminar überlebt und anschließend zum Radio gegangen. Dort einen wunderbar stressigen Tag verlebt und das erste Mal live on Air gewesen. Irgendwie hatte ich danach die Einstellung, dass ja eh alles egal ist und man viel gelassener sein sollte. War ich dann auch, als ich im schönen Herne am Bahnhof stand, von dem mein Zug kurz vor meiner Ankunft abgefahren war. "Was soll's?", dachte ich und kaufte mir eine Dose Coke. Sie war eiskalt. Damn!
Erst total verschlafen viel zu früh aufgestanden, dann ein elend langweiliges Seminar überlebt und anschließend zum Radio gegangen. Dort einen wunderbar stressigen Tag verlebt und das erste Mal live on Air gewesen. Irgendwie hatte ich danach die Einstellung, dass ja eh alles egal ist und man viel gelassener sein sollte. War ich dann auch, als ich im schönen Herne am Bahnhof stand, von dem mein Zug kurz vor meiner Ankunft abgefahren war. "Was soll's?", dachte ich und kaufte mir eine Dose Coke. Sie war eiskalt. Damn!
Montag, 23. April 2007
Miss America fand ich ja schon immer fragwürdig
Dachte ich, als ich gerade an meiner Flashcard für das Seminar am morgigen Tag arbeitete. Wobei, eigentlich arbeite ich ja noch dran. So nebenbei.
"Fragwürdig" ist übrigens ein Begriff, der in letzter Zeit viel zu selten von mir benutzt wurde. Denn im Prinzip ist es ja so, dass mir nicht selten viele imaginäre Fragezeichen über dem Kopf schweben. Ganz nach dem Motto "Was wollte ich gerade nochmal sagen?" oder... hab ich vergessen. Diesen Geisteszustand erkennt man dann perfekt an meinem gleichfalls fragenden Gesichtsausdruck (Augen weit auf, der Blick geht allerdings ins Leere und der Mund ist minimal geöffnet, damit sich auch fleißig irgendwelches Insektenzeug einnisten kann), der im Zweifelsfall auch als totale psychische Abwesenheit verstanden werden kann. Das ist jedoch ist an sich gar nicht böse gemeint: Ich vergesse schlicht nur ständig irgendwelche Dinge. In dem Fall hilft aber wohl nicht viel mehr als einfach abwarten. Irgendwann kommt der Gedanke schon wieder. Oder auch nicht. Wie jetzt zum Beispiel.
(Ätzend. Hab eigentlich nur ich das Problem, dass ich beim Schreiben ständig irgendwelche Wörter miteinander verbinde? Mir fällt natürlich gerade kein Beispiel ein, aber jeder Betroffene weiß eh was gemeint ist, nicht? Also, ist mein Kopf zu schnell für meine Finger oder andersrum?)
"Fragwürdig" ist übrigens ein Begriff, der in letzter Zeit viel zu selten von mir benutzt wurde. Denn im Prinzip ist es ja so, dass mir nicht selten viele imaginäre Fragezeichen über dem Kopf schweben. Ganz nach dem Motto "Was wollte ich gerade nochmal sagen?" oder... hab ich vergessen. Diesen Geisteszustand erkennt man dann perfekt an meinem gleichfalls fragenden Gesichtsausdruck (Augen weit auf, der Blick geht allerdings ins Leere und der Mund ist minimal geöffnet, damit sich auch fleißig irgendwelches Insektenzeug einnisten kann), der im Zweifelsfall auch als totale psychische Abwesenheit verstanden werden kann. Das ist jedoch ist an sich gar nicht böse gemeint: Ich vergesse schlicht nur ständig irgendwelche Dinge. In dem Fall hilft aber wohl nicht viel mehr als einfach abwarten. Irgendwann kommt der Gedanke schon wieder. Oder auch nicht. Wie jetzt zum Beispiel.
(Ätzend. Hab eigentlich nur ich das Problem, dass ich beim Schreiben ständig irgendwelche Wörter miteinander verbinde? Mir fällt natürlich gerade kein Beispiel ein, aber jeder Betroffene weiß eh was gemeint ist, nicht? Also, ist mein Kopf zu schnell für meine Finger oder andersrum?)
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